Die ersten 12 Monate

Author: N.N.. Erstellt am: 12.06.2008 13:06

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Die Entwicklung deines Kindes Schritt für Schritt zu beobachten ist ein Abenteuer für sich und steckt voller Überraschungen! Natürlich möchtest Du Dich ausführlich über die verschiedenen Entwicklungsstufen informieren. So kannst Du aufmerksam die Fortschritte verfolgen. Aber bitte vergesse nicht, dass Dein Kind einzigartig ist und sich individuell entwickelt. Fördere Dein Kind, aber setze es nicht unter Druck. So kann es ganz entspannt die Welt entdecken!

Wenn Dein Kind mal nicht im sogenannten Zeitplan liegt, ist dies in den meisten Fällen noch kein Grund zur Beunruhigung. Abweichungen von gut einem Monat sind normal. Erst wenn Dein Kind 2 Monate zurückliegt, mehrere Abweichungen zusammen kommen oder andere Auffälligkeiten Dir Sorgen machen, gehe zur Sicherheit zum Kinderarzt. Werden eventuelle Störungen oder Erkrankungen frühzeitig erkannt, desto besser sind die Chancen der gezielten Förderung.

1. Monat

Neugeborene schlafen bis zu 20 Stunden am Tag. Sie können den Kopf in der Bauchlage ca. 3 Sekunden heben. Interessanten Gegenständen folgen sie bereits mit den Augen in horizontaler Richtung. Aber am liebsten schauen sie in das Gesicht von Mami und Papi. Lächelt man sie an, lächeln manche sogar schon zurück. Nehmen sie einen deutlichen Klang wahr, versuchen sie mit den Augen herauszufinden, woher der Klang kommt.

2. Monat

Babys können den Kopf in der Bauchlage ca. 10 Sekunden halten. Sie unterschieden zwischen fremden und vertrauten Gesichtern und wenn Mami und Papi reden, werden sie besonders aufmerksam. Fast alle lächeln nun zurück, wenn sie angelächelt werden. Und außer schreien kommen nun auch lallende Laute hinzu. In der Rückenlage strampelt es wild mit den Beinchen.

3. Monat

In Bauchlage können sich Babys auf die Unterarme stützen und so Kinn und Schultern leicht anheben sowie den Kopf gut eine Minute oben halten. Liegen sie auf der Seite, rollen sie sich schon von alleine auf den Rücken zurück. Auch werden nun noch intensiver mit den Augen verfolgt und gerne auch mal kurz festgehalten. Gelächelt wird jetzt spontan und manchmal sogar richtig gelacht. Da die Entwicklungsschübe immer größer werden und dies viel Energie kostet, haben sie mehr Hunger, schlafen weniger und schreien öfters.

4. Monat

Babys werden immer aktiver. Liegen sie auf dem Bauch, können sie sich sicher auf die Unterarme stützen. Auf dem Rücken liegend schauen sie interessiert die eigenen Händchen an oder halten Gegenstände fest, viele drehen und wenden es sogar bereits. Nach entfernten Gegenständen versuchen sie zu greifen. Sie zeigen mehr Emotionen der Freude, besonders wenn man mit ihnen spielt.

5. Monat

Babys können sich jetzt meist alleine vom Rücken auf den Bauch drehen. Und auf dem Bauch lässt es sich nun wunderbar schaukeln. Auch der Kopf wird sicherer und im Sitzen fangen sie an den Kopf in aufrechter Haltung zu balancieren. Schauen und Greifen wird koordinierter. Besonders Gegenstände, die in Reichweite liegen wecken das Interesse der Kleinen und müssen unbedingt näher untersucht werden. Die Beinchen sind nun stark genug, um das Gewicht der Babys zu tragen.

6. Monat

In der Bauchlage können sich Babys mit gestrecktem Ärmchen abstützen und versuchen sogar das Gleichgewicht zu halten. Im Sitzen halten sie ihren Kopf nun in allen Lagen sicher. Greifen erfolgt wesentlich gezielter und Gegenstände werden nun mit den Augen schon ganz genau verfolgt. Anschauen der Händchen reicht nicht mehr aus, jetzt müssen auch die Füßchen her! Und Babys erkennen langsam, wie durch ihr eigenes Verhalten Mami und Papi beeinflussen können. Deshalb wird kräftiger geschrien, gestrampelt – und vor allem gegrinst. Bei manchen Babys lässt sich schon der erste Zahnansatz sehen.

7. Monat

In Bauchlage können Babys nun mit der einen Hand nach einem Gegenstand greifen und sich mit der anderen abstützen. Sie werden immer beweglicher. Liegen sie auf dem Rücken, rollen sie alleine auf den Bauch und wieder zurück. Auf den Boden gestellt gehen sie in die Hocke und stoßen sich mit Kraft wieder ab. Erstes Robben wird ausprobiert. Gegenstände die außerhalb ihrer Reichweite liegen sind jetzt besonders begehrt und wenn sie dann eins erreichen, ist fallenlassen der größte Spaß. Das soziale Interesse ist geweckt. Sie möchten bei Unterhaltungen dabei sein und geben selbstverständlich auch ihre Kommentare abgeben. Aus dem Lallen werden nun Laute und Silben. Bei Zurufen suchen sie mit Augen und Drehen des Körpers nach dessen Herkunft.

8. Monat

Jetzt wird auf dem Bauch gerobbt – vorwärts, rückwärts, vorwärts! Hin zu einem Möbelstück, um sich daran in Kniehohe hochzuziehen. Essen möchten sie gerne allein, denn den Löffel halten sie schon sehr gut, nur das der Brei im Mund landet klappt noch nicht so ganz. Auch das Trinken aus der Tasse geht schon, solange Mami oder Papi sie hält.

9. Monat

Aus dem Robben wird richtiges Krabbeln. Sitzen können sie schon sehr gut allein, viele sogar schon im Langsitz mit geradem Rücken und locker gestreckten Beinen. Gegenstände greifen sie nun gezielt mit Daumen und Zeigefinger, dem sogenannten Scherengriff. An den Händen gehalten stehen sie kurz mit den Fußsohlen voll aufgesetzt. Sprechen Sie es mit Namen an, reagiert es darauf. Manche fangen jetzt an zu fremdeln.

10. Monat

Von der Bauchlage können sich Babys nun selbständig aufsetzen und in Kürze klappt das auch aus der Rückenlage. An den Händen festgehalten, zieht es sich aus dem Sitzen zum Stehen hoch. Auch die Koordination der Händchen wird immer genauer. Sie verstehen mehr und mehr Worte und langsam ordnen sie Namen den verschiedenen Menschen zu, besondern natürlich Mami und Papi. Manche können es sogar schon sagen.

11. Monat

Jetzt krabbeln die Kleinen schon ganz sicher durch die Wohnung und ziehen sich selbständig an Möbeln. Die neue Freiheit lädt geradezu ein, auf große Entdeckungstour zu gehen. Und am besten immer mit Kommentar durch ständiges Plappern. Mit beeindruckender Fingerfertigkeit werden alle Gegenstände ganz genau inspiziert. An den Händchen festgehalten fängt es an seine ersten eigenen Schritte zu machen.

12. Monat

Auch nach kleineren Gegenständen zu greifen ist für Babys kein Problem mehr, dank des neu entdeckten Pinzettengriffs. Viele machen nun auch ihre ersten Schritte, an der Hand oder für ein kurzes Stück sogar schon ganz alleine. Sie verstehen die ersten Sätze und bilden die ersten Worte. Langsam ist Dein Baby nun ein Kleinkind…

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