Sport in der Schwangerschaft
Author: N.N. Erstellt am: 13.06.2008 12:11
Sport wirkt sich positiv auf das physische und psychische Wohlbefinden aus. Aber wie schaut es mit Sport in der Schwangerschaft aus? Viele Frauen reduzieren ihre sportlichen Aktivitäten oder stellen sie ganz ein, wenn sie erfahren, dass sie schwanger sind.
Neben körperlichen Beschwerden, fehlender Motivation oder Zeitmangel ist auch die Unsicherheit über die geeigneten Sportarten und die Intensität ein Grund, die sportlichen Aktivitäten auf Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen zu beschränken.
Wenn du gerne mehr machen möchten, darfst du das auch! Der Deutsche Sportärztebund empfiehlt, den Sport während der Schwangerschaft nicht einzustellen, sondern den Umständen entsprechend anzupassen. Es gibt eine Reihe von Sportarten, die für Schwangere sehr gut geeignet sind.
Gründe für Sport in der Schwangerschaft
Vieles spricht für Sport in der Schwangerschaft! Durch Bewegung kannst du lästigen Schwangerschaftsbeschwerden wie Wadenkrämpfe, Rückenschmerzen, etc. vorbeugen. Insbesondere Ausdauersportarten verbessern die Sauerstoffversorgung, liefern Energie, bauen Stress ab, fördern das Wohlbefinden und steigern das Selbstbewusstsein. Auch auf den Geburtsverlauf und die Zeit danach wirkt sich ein aktiver Lebensstil positiv aus.
Sportarten, die für Schwangere geeignet sind
Solange du dich wohl fühlst und unten genannte Risiken bei der Ausübung des Sports beachtest, können folgende Sportarten während und nach der Schwangerschaft förderlich auf dein physisches und psychisches Wohlbefinden wirken:
- Radfahren
- Jogging
- Schwimmen (bei Wassertemperaturen zwischen 20 – 35 Grad)
- Nordic Walking
- Gymnastik
- Yoga
- Tanzen
Sollten im Zusammenhang mit dem Sport Blutungen, Wehen, Atemnot, Unwohlsein und Augenflimmern oder Kopfschmerzen auftreten, bitte sofort mit dem Sport aufhören und den Arzt konsultieren.
Sportarten, die für Schwangere nicht geeignet sind
Sport, der körperlich stark anstrengend ist, in einer Höhe über 2000m bis 2500m stattfindet, besonders ruckartige Bewegungen erfordert oder mit einem hohem Sturz- und Verletzungsrisiko verbunden ist, sollte in der Schwangerschaft nicht mehr ausgeübt werden, z.B.:
- Ballsportarten
- Kampfsportarten
- Wasserski
- Surfen
- Geräteturnen
- Marathonlauf
- Triathlon
- Tauchen
- Bodybuilding
- Gewichtheben
- Fallschirmspringen
- Gleitschirmfliegen
- Bungee-Jumping
Intensität von sportlichen Aktivitäten
Im ersten Schwangerschaftsdrittel kannst du deine bisherigen sportlichen Aktivitäten fortsetzen. Im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel solltest du deine Belastung reduzieren. Gehe grundsätzlich nicht an deine Belastungsgrenze, denn eine Überhitzung des Körpers kann deinem ungeborenen Kind schaden. Die Pulsfrequenz sollte 130 bis 140 Schläge in der Minute nicht übersteigen. Mit Hilfe einer Pulsuhr kannst du dies während des Sports ganz einfach kontrollieren. Treibe nicht häufiger als viermal in der Woche Sport und gönne deinem Körper eine 24-stündige Erholungsphase, damit er sich vollständig regenerieren kann.
Wichtig: Trinke viel Flüssigkeit und ernähren dich gesund. Besonders empfehlenswert sind Vollkornprodukte, da sie komplexe Kohlenhydrate enthalten und so ein idealer Energielieferant sind sowie frisches Obst und Gemüse für den extra Vitaminschub!
“Was würdet ihr machen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?”
Hallo liebe mamilys,
was würdet ihr machen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Würdet ihr Künstler werden oder Dichter, Tauchlehrer auf den Seychellen, Biologe, Pferdeflüsterer oder Architekt?
Wir freuen uns hier auf eure Ideen und Träume zu diesem Thema.
Ganz viel Spass dabei und eine sonnige Woche wünscht euch euer
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